Berufskraftfahrer - Logistik - Gefahrgut

Logistik

Berufskraftfahrer

Infos zur Berufskraftfahrer-Weiterbildung

Busfahrer /-innen,

die im gewerblichen Personenverkehr mit mehr als 8 Fahrgastplätzen tätig sind und ihre Fahrerlaubnis

D1, D, D1E oder DE ab dem

10. September 2008 erworben haben oder nach diesem Stichtag erwerben, müssen ihre Qualifikation durch eine IHK-Prüfung  nachweisen.

 

Lkw-Fahrer /-innen,

die im gewerblichen Güterkraftverkehr einen Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse (zGM) von mehr als 3,5 t fahren und ihre Fahrerlaubnis

C1, C, C1E oder CE ab dem

10. September 2009 erworben haben oder nach diesem Stichtag erwerben, müssen ihre Qualifikation durch eine IHK-Prüfung nachweisen.

 

Alle die oben genannten Fahrerinnen und Fahrer müssen danach gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde im Rhythmus von 5 Jahren eine Weiterbildung nachweisen.

Dies trifft auch für die Berufskraftfahrerinnen und -fahrer zu, die schon vor den jeweiligen Stichtagen ihre Fahrerlaubnis besaßen.

 

Die nachzuweisende Weiterbildung muss in Lehrgängen von anerkannten Ausbildungsstätten erfolgen und umfasst insgesamt 35 Unterrichtsstunden von je 60 Minuten.

Die Lehrgänge können auf einzelne Blöcke aufgeteilt werden, wobei jedoch ein Einzelblock eine Dauer von mindestens 7 Stunden haben muss.

 

Wer also eine Grundqualifikation oder eine beschleunigte Grundqualifikation seit dem 10. September 2008 bzw. seit dem 10. September 2009 durch eine IHK Prüfung erworben hat, muss die Weiterbildung vor Ablauf der 5-Jahres-Frist abgeschlossen und der Führerscheinstelle nachgewiesen haben; danach ist dies wieder alle 5 Jahre vorgeschrieben.


Das Ablaufdatum des Führerscheins ist auf der Rückseite des Karten-Führerscheins in Spalte 11 vermerkt.

Die Schlüsselzahl 95 und deren Ablaufdatum sind in Spalte 12 eingetragen. Nur mit diesem Eintrag darf man gewerblichen Personen- oder Güterkraftverkehr tätig sein.



Kenntnisbereiche (und nicht Module)

Seit der Änderung der Berufkraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV) im Jahr 2017 ist es vorgeschrieben, dass aus den drei Kenntnisbereichen mindestens jeweils eine Weiterbildungsbescheinigung vorgelegt wird. Es ist ausreichend, wenn dabei nur eine Unterkategorie (z. B. Kenntnisbereich 2.1 für Sozialvorschriften) bescheinigt wird.


Der allseits verwendete Begriff „Modul“ oder „Weiterbildungsmodul“ wurde ursprünglich für die thematische Zusammenstellung von solchen Kenntnisbereichen für den Unterricht eingeführt.


Die drei Kenntnisbereiche haben folgende Hauptüberschriften:

  1. Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf der Grundlage der Sicherheitsregeln
  2. Anwendung der Vorschriften
  3. Gesundheit, Verkehrs- und Umweltsicherheit, Dienstleistung, Logistik


Manche der Kenntnisbereiche sind für die Führerscheinklassen C und D, andere wiederum nur für die Klasse C oder nur für die Klasse D. Wer näheres dazu wissen will, findet die BKrFQV  im Internet und dann in Anlage 1 zur BKrFQV.